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Die gute Grundlage unserer Weine


Neben den hervorragenden klimatischen Bedingungen der Pfalz spielt der Grund, auf dem der Rebstock wurzelt, eine entscheidende Rolle für die geschmackliche Vielfalt und spezielle Ausprägung der Weine.

Das Terroir (die Bezeichnung leitet sich aus dem lateinischen terra für Erde oder Boden ab), aus dem der Rebstock Wasser und Nährstoffe bezieht, ist im großen Maße für die Aromen verantwortlich. Aber der Pfälzer spricht nicht vom Terroir, sondern viel lieber von seinem „Wingert“. Und der kann durchaus auf so unterschiedlichen Untergründen wie lehmigem oder steinigem Sand, Kalkstein, Löss
oder Ton angelegt sein.

Weitere Einflussfaktoren für das optimale Wachstum der Rebsorten sind die Bodenarten (Fein- oder Grobböden), die Fruchtbarkeit und Durchwurzelbarkeit. Fundierte Kenntnisse über die Bodenverhältnisse haben eine entscheidende Bedeutung für die standortangepasste Rebsortenwahl. So kommt es, dass ein Riesling zwar immer ein Riesling ist, aber dazwischen liegt, je nach Untergrund, ein großes Geschmacksspektrum.

Die Aufgabe des Winzers ist es das, was Mutter Natur den Reben in die Wiege gelegt hat, mit seiner Arbeit zu kultivieren.